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Hilfe!

Kleine Hilfe gefällig?


Einem ist die Einhaltung des Schärfwinkels so wichtig, dass die Abweichung von einer halben Winkelsekunde als Fehlschlag gewertet wird. Salami lässt sich nicht mehr berührungslos schneiden. Die Tomate dellt sich ein, sie weicht aus!
Bankstein, freihändig, geht einfach nicht.

Im Allgemeinen wird wahnsinnig viel theoretisiert. Vor lauter Theorie kommt man nicht zur Praxis. In der Zeit, in der der Eine noch alles Für und Wider abwägt, ist ein Anderer vielleicht schon dabei, das fünfte Messer auf dem Bankstein erfolgreich zu schärfen.

Weil er einfach mal angefangen hat und sich keine Blockaden im Kopf aufgebaut hat. Wie kann ich meine Hände davon überzeugen etwas zu tun, wenn der Kopf längst entschieden hat, dass es nicht geht?

Ein altes chinesisches Sprichwort lautet:
" Wer allzu vieles bedenkt, wird wenig leisten."

Beinahe täglich tritt in einem Fachforum für Messerverrückte die Frage nach Schärfhilfen auf. Hierzu meine eigenen Erfahrungen.

Ich habe einmal versucht, mit einem Lansky-Schärfset zu arbeiten und nach 15 Minuten entnervt aufgegeben. Dieses Gestängsel und die schmalen Steine sind nichts für mich.

Es kam überhaupt kein Gefühl für den Schleifvorgang zustande.
Es war mir nicht möglich den Druck vernünftig zu kontrollieren.
"Materialerkundung", wie auf dem Bankstein, so ein kleiner "Stahl-Talk",
war einfach nicht drin.

Von einem gleichmäßigen Bewegungsfluss konnte nicht im Entferntesten die Rede sein. Entsprechend sah auch das in dieser Zeit entstandene Schliffbild aus. Grausig! Wie eine Hilfe kam mir das nicht vor.

Zuhause geht es ja vielleicht noch, aber was mache ich denn, wenn ich Draussen bin und doch einmal nachschärfen muss?

Mir reicht dann ein Diamantschleifwerkzeug, 20 X 70 mm Schleiffläche, auch bei einem Messer mit mehr als 20 cm Klingenlänge. Wer es mit dem Bankstein kann, der kann es auch damit.

Jemand der glaubt, ohne eine solche "Hilfe" nicht auskommen zu können, ist für mich wie ein Baby, welches beim ersten Versuch, die eigenen Beine zu gebrauchen, auf Po gefallen ist, und sofort nach einem Rollstuhl, oder doch wenigstens nach einem Alugehgestell schreit.

Bekommt es den Rollstuhl oder das Alugehgestell, wird es damit umgehen lernen. Aber es wird dauern. U. U. länger als das eigentliche Laufenlernen.

Nichts für mich und ich würde es auch nicht empfehlen.

Für mich ist der Verweis auf den Bankstein immer Hilfe zur Selbsthilfe und der Hinweis auf eine kostengünstige Alternative. Man muss nur laufen wollen.