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Umgang!

Fachforen sind ein Segen. Wenn ich mir überlege, ich hätte mir das Messermachen völlig alleine "erarbeiten" müssen, es wäre wohl nicht gelungen. Insofern habe ich allen Grund richtig dankbar zu sein und ich bin es auch.

Die Arbeit, der Moderatoren und Administratoren verdient Anerkennung.
Ich möchte sie nicht machen. Die aufgestellten Regularien halte ich für sinnvoll.
Im Grunde ein wunderschöner Spielplatz rund ums Messer.
Wenn, .....ja, wenn die Forennutzer nicht wären. Zumindest Bestimmte.

Manchmal tun mir die Ratsuchenden richtig leid. Manche Fragestellungen implizieren anschließend absolute Desorientierung.

"Was meint Ihr, ......."

Batz, das wars!

60 Antworten, 70 Meinungen und der Ratsuchende ist völlig verwirrt.

Kein Wunder, es kann ja jeder antworten und jede Antwort ist gleich viel wert.
Zumindest, solange man nicht unterscheiden kann, ob sie von jemand kommt,
der was kann/weiß, oder nicht.

Ich habe 2 Jahre gelesen, nur gelesen, bevor ich angefangen habe zu bauen.
Nicht eine einzige Frage gestellt. Nur gelesen. Da lernt man das Forum und seine Nutzer schon ganz gut kennen. Und man lernt, zu unterscheiden.

Ich habe meine "Bewertungskriterien" danach ausgerichtet, was die Leute zeigen. Wenn sie was zu zeigen hatten und dazu auch noch etwas zu sagen, war ich elektrisiert, Abteilung 1.

Im Gegensatz dazu gibt es Leute, die nie etwas zeigen, sich aber in jedem
zweiten Thema beteiligen und immer etwas zu sagen haben.
Sie wissen alles, vor allem besser. Sie empfehlen Vorgehensweisen, etc., die sie nicht kennen, übernehmen dafür keine Verantwortung und scheuen andererseits keine Auseinandersetzung. Ich möchte nicht wissen, wieviele Profilneurosen in den Fachforen ausgelebt werden.

Es kommen manchmal kuriose Situationen zustande. Vielleicht belehrt gerade ein Debütant, 13 Jahre alt (Benutzerprofil "Schmied"), in seinem dritten Beitrag einen gestandenen Büchsenmachermeister über die Qualität von Waffenpflegemitteln. Für mich war die erste Abteilung maßgeblich.

Ein zweites Kriterium war der Unterschied zwischen denen, die Messer mögen und Wege bereit sind zu gehen, gegen die Paris/Dakkar ein Spaziergang ist und denen, die nach dem "MiniMax-Prinzip" arbeiten.
Geringster Aufwand, größtmöglicher Gewinn. Auch hier bevorzuge ich Abteilung 1.

Ich musste feststellen, dass die Messerszene nicht besser ist, als der Rest der Welt.

Es gibt Debütanten, Fortgeschrittene, Arrivierte, Semi-Profis, Profis, viele Nette und richtig Fiese! Komisch wird es immer, wenn Geld ins Spiel kommt.

So segensreich Fachforen auch immer sein mögen, die Anonymität trägt sicher einen Teil dazu bei, dass hier sogar besonders gewiefte Marketingstrategieen gefahren werden können. Wer sich die Zeit nimmt, wird regelrechte Seilschaften ausmachen können, die äußerst effektiv zusammenarbeiten, ohne dass es direkt auffällt. Die Fachwelt hat längst eine Bezeichnung dafür gefunden:

Guerilla- oder Virales Marketing.

Es klingt alles so unverfänglich und "kumpelig", dass man schon ein bißchen Zeit braucht, um dahinterzukommen. Hat es aber mal "Klick" gemacht, wird man fast zum Hellseher. Dann kann man plötzlich gewisse Entwicklungen beinahe zuverlässig vorhersagen. Ist nicht uninteressant, oder?

Wer diese unangenehmen Nebeneffekte für sich "ausblenden" kann, der hat eine Goldgrube gefunden. Er wird sich seine "Spezis" herauspicken und ohne Ende profitieren. Vielleicht gehört er dann auch irgendwann zur Abteilung 1.